11.10.2012 Abenteuer Ban Krut

Eigentlich hat der Tag mit Ausschlafen und Frühstück bei Starbucks wirklich gut angefangen – Jetzt sitzen wir auf unserem Bett unter einem Moskitonetz und trauen uns nicht Zähne putzen zu gehen. Um zu erzählen wie es dazu gekommen ist, müssen wir selbst nochmal sortieren was heute alles passiert ist und fangen am besten von vorne an…
Moment. Hat da eben was gejault?
Nach einem Schwarztee und Schokomuffin wagen wir einen zweiten Versuch und machen uns ein zweites Mal auf Richtung Sommerpalast. Nach einem Kilometer Fußmarsch in der prallen Sonne beginnen wir an unserer Freude darüber, dass wir dieses Mal vom Schranken-Häusschen-Mann durchgelassen wurden, zu zweifeln. Doch wir bleiben stark und nach einem weiteren Kilometer kommen wir von der Hitze total fertig am Eingang an. Wie wir bei der Besichtigung des Badepalastes der königlichen Familie feststellen, hat sich unser Durchhaltevermögen aber gelohnt. Wir werden mit einem weitläufigen, lichtdurchfluteten, trotz des offenen Baus überraschend kühlen, wunderschönen Palast belohnt.
Wieder zurück in Hua Hin verabschieden wir uns von dem netten Besitzer des Hostels und quälen uns mit unseren Koffern Richtung Bahnhof. Die Hoffnung auf einen kühlen Platz im Zug wird aber schnell von der Anzeigetafel zu Nichte gemacht: 40 Minuten Verspätung. 2 Insektenreiche Stunden später haben wir es tatsächlich irgendwie geschafft unsere Koffer und uns aus dem Zug zu wuchten. (Wer vorhat in Thailand viel mit der 2. oder 3. Zugklasse zu fahren, sollte am besten ohne Gepäck verreisen.) Noch vollkommen perplex stehen wir in der Dunkelheit und schneller als wir uns orientieren können sind unsere Koffer schon auf ein Motorrad mit Käfiganbau geladen. Wir klemmen irgendwo dazwischen und klammern uns verzweifelt an unseren Rucksäcken fest. Irgendwann zwischendrin fängt die rasante Fahrt an uns Spaß zu machen, aber bei jedem Schlagloch Klammern wir uns aus Angst, dass alles gleich auseinander fällt, noch mehr an der wackeligen Konstruktion fest.
Irgendwie haben wir es inzwischen auf unser Bett in einem Holzbungalow am Rande von Ban Krut geschafft und haben uns seid einem Fledermausangriff und seltsamen Gejaule scheinbar direkt neben uns nicht mehr von hier wegbewegt.
P.S. Mr. Hugo scheint seine ganze Familie auf uns angesetzt zu haben.

20121215-081359.jpg

Ein Gedanke zu „11.10.2012 Abenteuer Ban Krut“

Kommentar verfassen