17. – 19.10.2012 Koh Phangan: Eidechsen, Elefanten, Fische & Co

Am Pier von Koh Phangan angekommen, wagen wir todesmutig den Versuch unser Hostel auf eigene Faust zu finden und lassen uns auch von Prophezeiungen unzähliger Taxifahrer, wir würden uns nur hoffnungslos verlaufen, nicht aufhalten. Nach einigen Minuten und verschiedenen Diskussionen darüber, ob die Beschreibung rechts-links-rechts oder doch links-rechts-links lautete, oder es sich dabei gar nur um eine Verwirrungstaktik der Taxifahrer handelte, um doch noch mit uns ins Geschäft zu kommen, hat sich unsere Überzeugung zu Fuß zu gehen schon herumgesprochen und so werden wir Stückchenweise von vor sich hin grinsenden Taxifahrern begleitet. Nachdem uns dann auch noch ein englischer Motorradfahrer dringend rät unsere Suchaktion abzubrechen, ist unser Triumph, trotz sengender Hitze, noch größer, als wir kurz darauf ein großes Schild unserer neuen Unterkunft entdecken.

Als wir schließlich unseren weiß-grünen Bungalow bezogen haben, kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: wir haben einen traumhaften Blick aufs Meer, einen Pool und eine Strandbar, die nur darauf wartet am Abend ausprobiert zu werden. Das Essen schmeckt lecker und außer ein paar Herzstillständen durch Eidechsen im Mülleimer finden wir tatsächlich nichts was unseren prüfenden Blicken nicht standhält.

Den nächsten Tag verbringen wir damit ausgiebig im Pool zu baden, vor Regenschauern zu flüchten und nichts zu tun.
Um die dadurch erlangte Erholung gleich in Energie umzusetzen, buchen wir eine Tour und werden am darauffolgenden Tag zusammen mit den Mädels aus dem Minibus in Bangkok, die wir hier wieder getroffen haben, direkt am Hostel aufgesammelt.

Bevor wir uns großartig Gedanken machen können, dass unsere einzigen Erfahrungen darin bestehen in einem Schlauchboot im Kreis zu dümpeln und mit Kanus nach 2minütiger Fahrt im Gewitter zu landen, sind wir auch schon auf dem Weg zum ersten Programmpunkt: Kajak fahren. Und zu unserem großen Erstaunen sind wir gar nicht schlecht darin und führen völlig unbeabsichtigt plötzlich die Kajak-Gruppe an.
Um danach über schmerzende Arme nachzudenken bleibt keine Zeit, denn schon folgt Programmpunkt 2: Die Besichtigung eines knallbunten chinesischen Tempels. Anschließend werden wir mit einem der bunten Holzboote zu dem im Meer liegenden Programmpunkt 3 gebracht: Etwas unschlüssig betrachten wir die ausgeteilte Schnorchelausrüstung und die durch Toastbrot angelockten Fischschwärme. Doch dann überwiegen die Neugier und die Aussicht auf eine Abkühlung über die Angst vor Viechzeug im Wasser und wir wagen den Sprung.
Eine kurze Verschnaufpause am Bottlebeach später benötigt es neben dem Bootsführer noch die Kraft unseres Guide um uns durch die Wellen zurück an Land zu steuern. Nach dem Mittagessen in einem Elefantenpark geht es weiter Zum Phaeng Noi Waterfall – beziehungsweise zum Phaeng No Waterfall, denn der versprochene Wasserfall stellt sich als ein kleines Rinnsal heraus, denn man ohne Probleme dort, wo eigentlich Wasser strömen sollte, herauf klettern kann. Doch zumindest der angepriesene Ausbllick über Koh Phangan hält was unsere Guides versprechen – ein atemberaubender Blick über die palmenübersäte Insel und das weite Meer.

Kajak fahren Koh Phangan

Schnorcheln Koh Phangan

chinesischer Buddha in Thailand

2 Gedanken zu „17. – 19.10.2012 Koh Phangan: Eidechsen, Elefanten, Fische & Co“

  1. Herrlich! Als ob ich mit dabei gewesen wäre…Du schreibst so anschaulich, dass ich förmlich das Wasser auf meiner Haut und das Herzklopfen beim Anblick von Eidechsen spüren sowie mich zu gut an meine eigenen schweren Arme (Muskelkater am nächsten Tag inklusive) bei meiner letzten Kanutour vor ca 4 Wochen auf dem Bodensee erinnern kann! Weiter so!
    Liebe Grüße Ma

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