28. – 29.10.2012 Prunk und Protz in Bangkok

Mit einem Touri-Boot fahren wir auf dem bräunlichen Chao Phaya Fluss vorbei an riesigen Luxus Hotels, die so weit in den Himmel ragen, als ob sie sich in einem Wettkampf um den nächsten Platz an der Sonne befinden, zum Königspalast. Bei der Besichtigung des Wat Pra Kheo Tempel ist Jehan voll in ihrem Element: Glitzer wohin man sieht, die Wände und Türme sind über und über bedeckt mit bunten, glänzenden und goldenen Mosaiksteinchen. Ich bin gleich fasziniert von den unzähligen verschiedenen Figuren aus Stein und Gold, die alle auf ihre eigene Art und Weise die riesige Tempelanlage bewachen. Hier herrscht eine ganz besondere Atmosphäre und obwohl massenhaft Touristen durch das Gelände strömen liegt ein Zauber in der Luft und neben den Sightseeing-Touristen kommen auch viele Menschen an diesen Ort um zu beten und Opfergaben abzulegen.
Auf dem Weg zurück zum Pier müssen wir unsere Versuche, uns an der sich durch die engen Verkaufsgassen schiebenden, bunt zusammen gewürfelten Menschenmasse vorbei zu drängen, bald aufgeben. Es ist heiß und stickig und uns bleibt nichts anderes übrig, als uns mit der Menge an Münzsammlungen, goldenen Buddha-Miniaturen und Holzphalli vorbei treiben zu lassen. Immer wieder sehen wir an den Seiten Glaskästen mit Gebissen, die man sich ein paar Straßen weiter anpassen lassen kann…

Am nächsten Tag gönnen wir uns ein paar Stunden Pause von der drückenden Hitze und machen uns auf Erkundungstour in dem riesigen Kaufhaus Siam Paragon. Auf den 500.000 m² gibt es vermutlich nichts, was es nicht gibt: Neben zahllosen Luxusboutiquen mit Marken wie Prada, Louis Viton und Chanel kann man sich hier die Zähne weißen lassen, sich in einem auf Augenbrauen spezialisierten Salon verschönern lassen, den größten Buchladen Thailands durchforsten, abgefahrene Gitarren anhimmeln oder die neuesten Modelle von Porsche und Lamborghini bewundern. Im Untergeschoss gibt es ein Aquarium in dem man Haie und Pinguine bestaunen kann und ich kann es mir natürlich nicht nehmen lassen eine Runde mit dem Stoffmaskottchen zu kuscheln.
Wir sind aber schon im Untergeschoss beim Anblick des gigantischen Food Courts total baff und wissen gar nicht wo wir zu erst hinschauen sollen: italienisch, amerikanisch, australisch, Cupcakes, smoothies in allen Geschmacksrichtungen, Crêpes, ich entdecke sogar einen Stand an dem ich mich mit Macarons eindecken kann.
Nachdem wir unseren 5 stündigen Bummel mit einem Gang durch einen Supermarkt, der vermutlich die Fläche unseres Lago Centers einnimmt und in dem wir Fanta in allen Regenbogenfarben finden, abschließen, haben wir wahrscheinlich gerade mal 1/10 der Geschäfte gesehen und uns ist zum ersten Mal richtig kalt: Ganz schön unterkühlt das Shoppingimperium. Gerade deswegen sind die überdimensionalen Shoppingmalls in Bangkok ein beliebtes Ziel für Familienausflüge am Wochenende. Die Spinnen die Thailänder…(:

Wat Pra Kheo Königspalast

goldene Statue, Wat Pra Kheo

Siam Paragon, Einkaufszentrum in Bangkok

thailändische Push up einlagen

Diverse Push-Up Einlagen für vorne und hinten

25. – 27.10.2012 Zurück nach Bangkok

Unser Bedauern hält sich in Grenzen, als wir unser Zimmer in Surat Thani verlassen müssen und nach einigen Stunden in einem Traveloffice (die Thais scheinen einen einfach gerne warten zu lassen) von einem Minibus am Bahnhof ausgespuckt werden. Mittlerweile schockt uns nicht einmal mehr der Trubel eines thailändischen Bahnhofs und so können wir, um einiges ruhiger, als noch bei unseren ersten Zugfahrten, beobachten wie kleine Kinder und Hunde auf und dicht neben den Bahngleisen spielen und Jugendliche in den Türen der fahrenden Züge lehnen.
Die Hilfsbereitschaft der Thailänder zeigt sich erneut, als unser Zugticket zum wiederholten Male vom gleichen Bahnhofsaufseher kontrolliert wird und dieser uns bestätigt, dass wir tatsächlich nach Bangkok fahren wollen.
Nachdem wir tatsächlich im richtigen Abteil in unserem Zug gelandet sind, freuen wir uns erst mal über die bequemen Sitze, betrachten dann aber etwas skeptisch die eingeklappte Plastikschale über uns und unsere Zugtickets auf denen „upper sleaper“ steht. Nachdem der Schaffner unsere Tickets kontrolliert hat, geht es auch schon los und wir schauen fasziniert zu, wie er aus den beiden gegenüberliegenden Sitzen ein Bett macht und anschließend unsere“Plastikschalen“ zu weiteren Schlafplätzen ausklappt. Als er sein Werk beendet hat schauen wir etwas unschlüssig auf die dünne Metallleiter, denn unsere Betten sind schmal. Sehr schmal und der Platz zwischen Matratze und Decke macht (zumindest für mich) auch keinen besonders komfortablen Eindruck. Aber da wir mittlerweile sogar thailändische Straßen (relativ) zügig überqueren, wird uns auch diese Herausforderung nicht aufhalten und so erklimmen wir unsere Schlafkojen. Oben angekommen wird mir klar, dass das Bett von oben nicht nur noch schmaler wirkt sondern auch verdammt kurz und vor allem doch ziemlich weit vom Boden entfernt ist. Alles was uns vom freien Fall trennt, ist ein grüner Vorhang und zwei Gurte, über deren Vertrauensseligkeit wir lieber nicht weiter nachdenken. 12 Stunden später erreichen wir dann aber doch ohne irgendwelche (Vor)fälle und mit mehr Schlaf als gedacht den Bahnhof von Bangkok.
Nachdem wir unser Gepäck in unserem neuen Hostel deponiert haben, gönnen wir uns erst mal ein Frühstück in dem exklusivsten Coffee Shop, den wir je betreten haben. Im „Coffee Club“ werden unsere Bestellungen kniend aufgenommen und unsere Pancakes werden mit mehreren „Wais“ serviert.

Am nächsten Tag machen wir uns mit dem Sky Train auf den Weg zum „Weekend Market“ und befinden uns gleich nach dem Aussteigen mitten im Gewusel: Bewaffnet mit einer Tüte getrockneter Mangos bahnen wir uns einen Weg vorbei an Getränkeständen, Duschvorlegern und Lichterketten und bleiben vor einem Stand mit Hundewelpen stehen, neben dem Schals in allen Farben angeboten werden. Gegenüber drängen sich Babyhasen neben Kanarienvögeln und Flughörnchen in kleinen rosa Käfigen. Neben einem Stand mit Holzkochlöffeln glitzern mit Perlen übersäte Schuhe und von unbekannten Sängern nachgesungene Klassiker mischen sich mit dem Geschrei von den Essensständen, bei denen im Prinzip überall das Gleiche angeboten wird, jeder Koch aber natürlich besser als der andere ist. Einfache T-Shirts hängen neben Federdessous und Hippi-Röcken, Taschenrechner werden neben DVD-Kopien angeboten und der Stand dahinter biegt sich fast unter dem Gewicht von zahllosen Perlenketten.
Obwohl wir nur einen Bruchteil der angebotenen Stände gesehen haben, machen wir uns schon nach zwei Stunden völlig erschöpft auf den Rückweg. Unsere Eroberungen beschränken sich zwar auf zwei Sonnenbrillen und einen Fächer, aber der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt und wir sind stolz auf unsere Handel – Erfolge.

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20. – 24.10.2012 Von Farbexplosionen zu grauer Durchgangsstadt-Langeweile

Nach langem Zögern ob wir uns den Trubel wirklich antun wollen, überzeugt uns schließlich ein Angebot unseres Hostels: Free Bodypaint. Der Versuchung mit Neonfarben herum zu panschen können wir einfach nicht widerstehen und so machen wir uns mit den 2 deutschen Mädels als Verstärkung, von oben bis unten bemalt, auf zu einer der berüchtigten Halfmoonpartys Thailands. Der Schock über den Eintrittspreis von 500 Bath ( umgerechnet 12,50€ ) ist schnell vergessen, als wir das mit Schwarzlicht ausgeleuchtete Gelände betreten: von überall leuchten knallbunte Neonfarben und bunte Lichter. An den Seiten wird neben Essen und bunter Kleidung auch ein Anmal-Service angeboten, doch unsere Kunstwerke können gut mit den 200 Bath teuren Motiven mithalten. (Finden wir zumindest, und durch den Spaß beim selber anmalen sind unsere Bilder fast noch wertvoller(: ) Die Tanzfläche, an deren Seite Männer mit nacktem Oberkörper brennende Stäbe durch die Luft wirbeln, füllt sich schnell mit kunterbunten und schrillen Leuten, die sich alle zu den gleichen Beats bewegen. Obwohl reichlich Alkohol und Mushroomshakes ( einer der absurden Kontraste in Thailand: Drogenbesitz wird mit der Todesstrafe bestraft, doch die Pilze kann man überall bekommen) fließen, ist überhaupt keine Aggressivität zu spüren und wir werden schnell Teil der wirbelnden Menge. Die Atmosphäre ist unbeschreiblich und die von der tanzenden Masse verbreitete Stimmung ist einfach ansteckend. Als wir schließlich mit einem Stück kalter Pizza und einer gratis CD des Festivals das Gelände verlassen und uns in eines der Pickup-Taxis quetschen, sind wir uns einig: Der Abend hat sich absolut gelohnt.

Als wir uns am nächsten Tag mit vielen anderen Wartenden unter eine Plane am Pier von Koh Phangan drängen und versuchen dem Regen zu entkommen, sind die Spuren der Party deutlich: Bunte Farbspritzer, Armbänder, Schrammen und die Neon-Fetzen derjenigen, die die Nacht durchgefeiert haben.
In der Fähre Richtung Surat Thani müssen wir uns bei Koh Samui dieses Mal endgültig von den beiden Mädels verabschieden (war schön mit euch (: ) und verbringen noch 2 weitere Stunden auf der, zwischen den Wellen bedenklich schaukelnden und knarrenden Fähre, bis wir am Hafen angekommen hektisch in einen Reisebus nach Surat Thani gescheucht werden.
Dort angekommen, weiß irgendwie niemand der Infotruppe so recht was mit uns anzufangen ist, da scheinbar niemand begreifen will, dass wir hier 2 Nächte bleiben wollen. Nach dem wir einige Male hin- und her geschickt wurden, werden wir schließlich mit einem Mini Bus zu unserer Unterkunft bugsiert und begreifen so langsam, warum die Stadt nur als Durchgangsstadt gilt. Touristen scheinen hier noch eine seltene Art zu sein, die Läden haben um halb 6 abends schon fast alle geschlossen, unser Klo hat keine Spülung und nachdem sich unser einziger Erfolg bei der Essenssuche als frittierte Eier herausstellen, machen wir Bekanntschaft mit höllisch scharfem thailändischen Tiefkühlessen, das direkt im Supermarkt aufgewärmt wird.

Halfmoon Party Bemalungen
Unsere Kunstwerke auf den Beinen im dunkeln(:

17. – 19.10.2012 Koh Phangan: Eidechsen, Elefanten, Fische & Co

Am Pier von Koh Phangan angekommen, wagen wir todesmutig den Versuch unser Hostel auf eigene Faust zu finden und lassen uns auch von Prophezeiungen unzähliger Taxifahrer, wir würden uns nur hoffnungslos verlaufen, nicht aufhalten. Nach einigen Minuten und verschiedenen Diskussionen darüber, ob die Beschreibung rechts-links-rechts oder doch links-rechts-links lautete, oder es sich dabei gar nur um eine Verwirrungstaktik der Taxifahrer handelte, um doch noch mit uns ins Geschäft zu kommen, hat sich unsere Überzeugung zu Fuß zu gehen schon herumgesprochen und so werden wir Stückchenweise von vor sich hin grinsenden Taxifahrern begleitet. Nachdem uns dann auch noch ein englischer Motorradfahrer dringend rät unsere Suchaktion abzubrechen, ist unser Triumph, trotz sengender Hitze, noch größer, als wir kurz darauf ein großes Schild unserer neuen Unterkunft entdecken.

Als wir schließlich unseren weiß-grünen Bungalow bezogen haben, kommen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus: wir haben einen traumhaften Blick aufs Meer, einen Pool und eine Strandbar, die nur darauf wartet am Abend ausprobiert zu werden. Das Essen schmeckt lecker und außer ein paar Herzstillständen durch Eidechsen im Mülleimer finden wir tatsächlich nichts was unseren prüfenden Blicken nicht standhält.

Den nächsten Tag verbringen wir damit ausgiebig im Pool zu baden, vor Regenschauern zu flüchten und nichts zu tun.
Um die dadurch erlangte Erholung gleich in Energie umzusetzen, buchen wir eine Tour und werden am darauffolgenden Tag zusammen mit den Mädels aus dem Minibus in Bangkok, die wir hier wieder getroffen haben, direkt am Hostel aufgesammelt.

Bevor wir uns großartig Gedanken machen können, dass unsere einzigen Erfahrungen darin bestehen in einem Schlauchboot im Kreis zu dümpeln und mit Kanus nach 2minütiger Fahrt im Gewitter zu landen, sind wir auch schon auf dem Weg zum ersten Programmpunkt: Kajak fahren. Und zu unserem großen Erstaunen sind wir gar nicht schlecht darin und führen völlig unbeabsichtigt plötzlich die Kajak-Gruppe an.
Um danach über schmerzende Arme nachzudenken bleibt keine Zeit, denn schon folgt Programmpunkt 2: Die Besichtigung eines knallbunten chinesischen Tempels. Anschließend werden wir mit einem der bunten Holzboote zu dem im Meer liegenden Programmpunkt 3 gebracht: Etwas unschlüssig betrachten wir die ausgeteilte Schnorchelausrüstung und die durch Toastbrot angelockten Fischschwärme. Doch dann überwiegen die Neugier und die Aussicht auf eine Abkühlung über die Angst vor Viechzeug im Wasser und wir wagen den Sprung.
Eine kurze Verschnaufpause am Bottlebeach später benötigt es neben dem Bootsführer noch die Kraft unseres Guide um uns durch die Wellen zurück an Land zu steuern. Nach dem Mittagessen in einem Elefantenpark geht es weiter Zum Phaeng Noi Waterfall – beziehungsweise zum Phaeng No Waterfall, denn der versprochene Wasserfall stellt sich als ein kleines Rinnsal heraus, denn man ohne Probleme dort, wo eigentlich Wasser strömen sollte, herauf klettern kann. Doch zumindest der angepriesene Ausbllick über Koh Phangan hält was unsere Guides versprechen – ein atemberaubender Blick über die palmenübersäte Insel und das weite Meer.

Kajak fahren Koh Phangan

Schnorcheln Koh Phangan

chinesischer Buddha in Thailand

15. – 16.10.2012 Koh Tao: Von Touristen umzingelt

Nachdem wir bei unseren bisherigen Bus- und Zugfahrten immer deutlich aus den Thailändern hervorstachen, kommt es uns richtig absurd vor auf der Fähre nach Koh Tao, mitten in Thailand, unter lauter Touristen zu sitzen. Schnell wird uns klar, dass sich das auch auf der Taucherinsel nicht ändern wird – Touristen wo hin man sieht. Wie alle anderen Neuankömmlinge werden wir mitsamt unseres Gepäcks auf die Ladefläche eines Pickups geladen und zu unserer Unterkunft gekarrt. Beim Betreten unseres zugewiesenen 8-Bettzimmer stehen wir erst mal im Dunkeln, unsere Mitbewohner wagen sich erst um die Mittagszeit aus ihren Betten und spiegeln so das Touristenleben auf der ganzen Insel wieder. Die Insel scheint förmlich zu explodieren – Überall Touristen, Läden für Touristen, Restaurants für Touristen und Baustelle an Baustelle.
Am Strand reihen sich Beachbars an Restaurants und Handtücher an Handtücher. Trotzdem können wir den wunderschönen Blick aufs türkisblaue Meer genießen, bunte Holzboote dümpeln auf einer Bucht, die durch palmenübersäte Felsen eingegrenzt wird.
Als Nicht – Taucher bleiben uns außer am Strand liegen und von unzähligen Motorrollern ( wir scheinen die einzigen zu sein die zu Fuß durch die Hitze stapfen ) überholt zu werden nicht viele Aktivitäten, aber immerhin kommen wir so dazu unsere Wäsche zu waschen.
Als sich das „deutsche Frühstück“ in einer der Touribars als überbackene Tomaten herausstellt, entscheiden wir uns dann doch für amerikanische Cupcakes und englischen Tee. Anschließend gönnen wir uns eine Thai-Massage und am Abend genießen wir Cocktails am Strand, während ein Feuerkünstler mit brennenden Stäben um sich wirbelt.
Ziemlich seltsame Form von Multikulti hier auf der Insel…
Bis jetzt wurde der Sonnenuntergang über dem Meer leider immer von Wolken verschluckt, aber vielleicht steigen unsere Chancen am nächsten Ziel, der vermutlich nicht weniger touristischen Insel Koh Pangan.

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14.10.2012 Cola-Flash und Kaufrausch in Chumphon

Nach einer zweistündigen Fahrt im überteuerten Spezialzug ( der sich vom normalen Zug eigentlich nur durch weniger Krabbeltier, undefinierbarem Irgendwas mit Reis und sich schneller drehenden Ventilatoren unterscheidet, dafür gibt es aber schlecht gelaunte Thailänderinnen in knappen Uniformen. ) erreichen wir den Bahnhof von Chumphon. Die Ruhe der letzten Tage ist schnell verfolgen, als wir wieder in das Gewusel einer thailändischen Stadt katapultiert werden. Das gebuchte Hostel erweist sich aber glücklicherweise als angenehmer Rückzugs- und Abkühlort und nach einer erholsamen Dusche stürzen wir uns in das Chaos der, zu unserer Begeisterung unterkühlten, Mall von Chumphon.
Unter den kritischen Blicken der unterbeschäftigten Verkäuferinnen machen wir einige interessante Entdeckungen wie die Push-up Unterhose, deren nähere Betrachtungen wir leider nicht so seriös wie von den Angestellten gewünscht vornehmen können.
Nach einem Kaufrausch im Supermarkt stärken wir uns mit einer Mini-Pizza und refill-Cola, was bedeutet dass eine nett lächelnde Bedienung mit einer großen Kanne herumwuselt und sobald sie unbewachte Gläser sichtet sofort zum Nachschenk-Angriff übergeht.
Der Überkonsum an Koffein und Zucker hat leider zur Folge, dass wir unsere wenigen verbleibenden Stunden bis der Wecker morgen um 5 klingelt vermutlich mehr hyperaktiv als schlafend verbringen werden. Aber je nach Fahrstil der Fähre, die uns morgen früh nach Koh Tao bringt, bleibt vielleicht Gelegenheit zum Schlaf nachholen. (:

Thai Bath
Thai Bath: Einmal im Geld schwimmen können

13.10.2012 Erst mal 2 Tage Pause…

Die vielen Menschen, die andere Kultur, die Zug- und Busfahrten und vor allem die Hitze haben uns in den ersten Tagen mehr mitgenommen, als wir dachten und so beschließen wir erst einmal eine kleine Auszeit zu nehmen. Die kleine Bucht in Ban Krut in der wir gelandet sind, eignet sich perfekt dafür: Ein mit Palmen gesäumter weißer Sandstrand, das weite tiefblaue Meer, ein erfrischender Pool…. Und das Beste: wir haben das alles fast für uns alleine. Nachdem wir die erste Nacht in unserem Holzbungalow trotz umherschleichender Hunde, Fledermäusen im Zimmer und gruseliger Geräusche überstanden haben, verliert unsere Unterkunft im Tageslicht seinen Schrecken und nach einem ersten Bad im Meer beschließen wir noch 2 weitere Nächte zu bleiben. Außer unserem sind nur 2 weitere Bungalows der Anlage belegt und so können wir uns abseits der Menschenmassen von der ersten aufregenden Woche erholen. Um nicht ganz untätig zu sein besuchen wir den goldenen Buddha Phra Phut Kitti Thai und beobachten fasziniert wie Thais im Tempel Wat Thang Sai nicht wie bei uns Kerzen anzünden, sondern Plastikblumen in große Vasen stecken und Goldblättchen auf Buddha-Abbildungen streichen.
Morgen heißt es dann von der Ruhe Abschied nehmen, denn mit dem nächsten Zug geht’s weiter nach Chumphon.

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