28. – 30.11.2012 Abschied von Chiang Mai

Ich kann nicht glauben, dass meine zwei Monate Thailand schon rum sind. Heute Abend geht’s zurück nach Bangkok und Morgen fliege ich dann auch schon zu Jehan nach Sydney…

Meine letzen Tage in Chiang Mai und die Stadt steht Kopf: tanzende Polizisten, Zuckerwatte in Regenbogenfarben und überall Qualm und Explosionen. Wenn man sich auf die Straße traut, muss man schnell sein, denn von allen Seiten kommen kleine Raketen und laute Böller angezischt. Die Straßen sind für alle Art von Fahrzeugen gesperrt und überfüllt mit Menschenmassen, die das Chaos aus Feuerwerken bestaunen oder inmitten der Menge Himmelsfackeln anzünden. Wir stehen mitten im Gewusel auf der Brücke über dem Ping River und versuchen gute Fotos von dem leuchtenden Himmel zu bekommen und gleichzeitig nicht von abstürzenden Himmelsfackeln erwischt zu werden. Immer wieder bleiben zu schnell losgelassene Laternen in den Leitungen hängen und an einem Stand mit Frühlingsrollen und Reiswürstchen fängt es an zu brennen. Eine mit Böllern behängte Laterne stürzt ab, fängt sich aber knapp über den im Wasser treibenden Kathongs wieder und steigt unter Applaus in den Himmel auf. Knapp bekleidete Männer tragen schmale thailändische Mädchen auf Sänften durch das Gewusel und bilden den Anfang einer Parade mit weißen Plastikelefanten, Frauen und Männern in schillernden Kostümen und immer wieder Abbildungen des Königpaars…

Ich hatte eine tolle Zeit in diesem verrückten Land und hoffe, dass ich eines Tages wieder kommen kann. Gleichzeitig freue ich mich aber auf Australien, auf das Gefühl endlich mal wieder richtig sauber zu sein und mir nicht überall den Kopf anzustoßen(:

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Ein Gedanke zu „28. – 30.11.2012 Abschied von Chiang Mai“

  1. Doch, Julia, das Foto vom leuchtenden Himmel ist Dir wunderbar geglückt und lohnt Euer mutiges Eintauchen in Menschenmassen, Chaos und Qualm. Ich bin gespannt, ob Du Dich demnächst wieder an ganz „normale“ Feste gewöhnen kannst, oder ob Dir das bunte, verrückte Treiben doch ein wenig fehlen wird.
    Jetzt hoffe ich, dass Dein nächster Bericht nicht erst der über die weihnachtliche Grillparty an einem australischen Strand sein wird und sende Dir ganz liebe Grüsse,
    Brigitte

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