Fraser Island

Nach ein paar wenig ereignisreichen Tagen in Brisbane, in denen wir versuchen der Hitze zu entkommen in dem wir uns hauptsächlich im Pool aufhalten, erfolglos nach Arbeit suchen und mein iPad geklaut wird, entschliessen wir uns dazu uns eine drei tägige Tour nach Fraser Island zu leisten.

Mit dem Bus geht es am nächsten Morgen nach Noosa, wo wir den Rest unserer multi – kulti zusammengewürfelten Gruppe kennenlernen und einen ziemlich beängstigenden Film über die Gefahren beim Fahren im Sand zu sehen kriegen. So ermutigt steigen wir am nächsten Tag zum ersten Mal in unsere 4Rad Antrieb Fahrzeuge und machen uns auf den Weg zu der kleinen Fähre die zwischen Festland und der größten Sandinsel der Welt hin- und her pendelt und uns von Delfinen begleitet direkt ins Paradis bringt: glasklare Seen und Flüsse, die Wasser führen, das über tausende von Jahren durch unzählige Schichten Sand gefiltert und so zu reinem Trinkwasser wurde, dichte Jungel in denen Pflanzen wachsen, die uns erzählen könnten, wie die Dinosaurier wirklich waren und weite Sanddünen lassen uns die Dingos die während unseren Touren um uns herumstreifen gerne in Kauf nehmen. (Auch wenn so manches Gruppenmitglied an dieser Stelle lautstark protestieren würde (: )

Nachdem unsere 3 fahrwiligen Auto-Team-Mitglieder uns sicher durch die ersten Stunden Strand-Hüpelpisten- und Jungelfahrten bugsieren, lassen wir uns durch das wunderbar klare Wasser des Eli Creek treiben und werden von einer überwältigenden Aussicht vom Indian Head für das erklimmen des gigantischen Felsens belohnt. Weiße Sanddünen erstrecken sich kilometerweit, das Meer leuchet in strahlendem türkis bis tiefblau und bildet einen wunderschönen Kontrast zu dem orang-rot der Felsen. Der Ort strahlt eine solche Magie aus, dass es nicht schwer ist, sich vorzustellen wie die Aborigines auf den Steinen sitzen und Digeridoo spielend mit den vorbeiziehenden Walen kommunizieren.

Nachdem wir von diesem Moment so sehr in den Bann gezogen wurden, können wir uns nur schwer vorstellen, dass die Insel noch mehr zu bieten hat. Doch dann entdecken wir Lake Wobby, einen kleinen See, der dadurch entstanden ist, dass ins Meer fließendes Wasser von einer Sanddüne abgeschnitten wurde und zwischen sich scheinbar endlos erstreckenden weißen Sanddünen tiefgrün in der Sonne strahlt.

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