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Kurzurlaub in Rom : meine 10 Tipps für die ewige Stadt

Nummer 1: Sich in der Osteria Bonelli im Torpignattara Viertel  durch die Speisekarte schlemmen. Und das einmal ohne groß aufs Geld zu achten – denn in der kleinen Osteria (abseits der Touristenmassen) werden die köstlichen Gerichte nicht nur täglich neu zusammengestellt, sondern schonen auch noch den Geldbeutel.

Nummer 2: Zwischen den vielen Sehenswürdigkeiten eine Pause in der berühmtesten Eisdiele Roms einlegen : Das Eis bei Giolitti schmeckt einfach himmlisch. Sofern man sich zwischen den 100 hausgemachten Sorten entscheiden kann. (Mindestens 2 sollten es allerdings schon sein, sonst ist der Eisverkäufer gekränkt.) Preis: 2,50€ pro Waffel. Diese wird mit soviel Eis gefüllt wie nur irgendwie drauf passt.

Nummer 3: An einer Food-Tour teilnehmen. Eine Stadtführung, bei der man an jeder Ecke allerlei Köstlichkeiten probieren kann. Aber unbedingt noch Platz lassen für DIE perfekte Pizza. Diese wird am Ende unter dem kritischen Blick des italienischen Pizza-Bäckers selbst zu bereitet. Mmmhhhhh. Zum Beispiel bei Walks of Italy.

Nummer 4: Eigentlich könnten sich alle meine 10 Rom-Tipps um Essen drehen. Auch wenn mir nur beim Schreiben schon wieder das Wasser im Munde zusammenläuft, versuche ich mich zu beherrschen. Ein letzter muss allerdings noch sein: Einmal das Abendessen in einem überteuerten Touristenrestaurant ausfallen lassen. Stattdessen frischen Büffelmozzarella, hauchdünnen Parmaschinken und Basilikumcreme einpacken und (zum Beispiel auf der spanischen Treppe über dem Lichtermeer) picknicken.

Nummer 5: Die römischen Busse möglichst vermeiden. Es gibt ein S-Bahn-Netz und ein U-Bahn-Netz aus 2 Linien, die einen zumindest in die grobe Richtung transportieren. Ab da sollte man alles, was unter 30 Minuten Fußweg ist, auf jeden Fall laufen. Das Bussystem ist so unübersichtlich und auch die Busse stecken so oft im Verkehr fest, dass wir oft zu Fuß schneller am Ziel waren. Außerdem entdeckt man so viele interessante Gebäude und Gassen, an denen man sonst nie vorbeigekommen wäre.

Nummer 6: Ein Kettcar mieten und damit durch die Parkanlage Villa Borghese düsen.

Nummer 7: Nach dem Besuch des Phanteons (oder auch einfach nur so) eine Pause im Giardino degli aranci auf einem von Roms Hügeln einlegen und die Aussicht genießen.                                                         Danach unbedingt den Hügel noch ein paar Meter weiter hoch zum Piazza dei Cavalieri di Malta laufen. Hier befindet sich, in einem Tor auf der rechten Seite, das vermutlich berühmteste Schlüsselloch der Welt. Die Touristen in der Schlange vor uns diskutierten, wieso sie für ein simples Schlüsselloch so lange stehen sollten, doch nach dem ersten Blick durch „il buco“ verstummten sie alle.

Nummer 8: Über die Brücke Ponte Sant’Angelo schlendern.

Nummer 9: Falls du nicht an einer Food-Tour teilnimmst, erkunde den Markt auf dem Campo de‘ fiori auf eigene Faust. Du darfst dich auch so an vielen Ständen kostenlos (und ohne damit verbundene Erwartungen an dich) durchprobieren.

Nummer 10: Nach dem Trubel in der Großstadt ein oder zwei oder drei Tage in der kleinen Stadt Santa Marinella am Meer entspannen. (Mit dem Zug ab Rom Termini ca 50 Minuten)