Krieger des Lichts: So wird das Jahr 2021

Krieger des Lichts: So wird das Jahr 2021

Kein Jahr gleicht einem anderen. Noch weniger glich das Jahr 2020 all den Jahren zuvor.

Dieses Jahr brachte uns Umstände, die wir – hätten wir sie vor 2 Jahren in einem Zukunftsroman gelesen – als unrealistische Phantasterei abgetan hätten. Nun aber sind wir die Protagonisten einer Geschichte, wie sie Huxley oder Orwell nicht besser hätten schreiben können.

    • Wir tragen eine Maske als Symbol der Freiheit.
    • Wir halten 1,50 Meter Abstand, weil wir zusammenhalten.
    • Wir verurteilen Menschen und sagen, dass sie auf der falschen Seite stehen
    • Wir zensieren Nachrichten, weil wir das Monopol der Wahrheit beanspruchen
    • Wir setzen unsere Kinder in unterkühlte Klassenzimmer, damit sie nicht krank werden.

Die Welt steht Kopf.

Doch was ist gerade los in dieser Welt?

Die Regierung spricht von einem tödlichen Killervirus, die alternativen Medien von der neuen Weltordnung, die Esoteriker vom Übergang der Menschheit in ein höheres Bewusstsein und die Religiösen von den Tagen des Weltuntergangs.

Wer von allen tatsächlich die Wahrheit sagt, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Doch schön, dass wir uns wenigstens in einer Beziehung alle einig sind: Auf der Welt geschieht gerade etwas sonderbares, das es zuvor noch nie gab und das uns vor große Herausforderungen stellt.

Doch was kann jeder einzelne tun?

Täglich den als „seriöse Medien“ gekennzeichneten Kanälen wie Tagesschau, Frankfurter allgemeine und der Facebook-Seite der Bundesregierung folgen, ist keine Lösung. Denn wir wissen alle was tägliche Schreckensmeldungen, neue Feindbilder und Angstpropaganda mit uns machen.

Den Telegram-Kanälen von Eva Hermann, Oliver Janich oder Ken Jebsen über einen längeren Zeitraum zu folgen ist keine gute Idee. Denn ich habe schon nach wenigen Tagen festgestellt, dass ich mich vermehrt auf Webseiten für Überlebens-Zubehör, Bunkerbau und Verteidigungstechnik herumgetrieben habe.

Die Esoteriker bieten Onlinekurse für Lachyoga am Morgen, Webinare zur Bewusstseinserweiterung durch Atemübung und Online-MeetUps zum Stressabbau durch Lichtnahrung. Ich bezeichne mich selbst zwar als einen sehr spirituellen Menschen, doch 90% der Angebote erscheinen mir als nicht sonderlich hilfreich in dieser Zeit, ja sogar als irreführend.

Also wagte ich einen Blick auf die Religiösen und ihren Weltuntergang. Doch es taten sich Abgründe auf. Ich stieß auf alte Prophezeiungen des Nostradamus, Mühlhiasl und Irlmaier, die Szenarien aufzeichnen, die ich meinen Lesern an dieser Stelle ungern zumuten möchte.

Die Straußen-Methode gibt es auch noch. Diese zog ich zu keiner Sekunde in Betracht, wir können sie daher verwerfen. Es bleibt also wieder nur eine Möglichkeit übrig, die gleiche, die immer übrig bleibt. Wir selbst müssen aktiv werden und etwas tun.

Doch was heißt es, aktiv zu werden? Auf Demonstrationen zu Black-Lives-Matter und Querdenken zu gehen und Parolen rufen? Wo uns Demonstrationen und Revolutionen hingeführt haben, hat uns die Geschichte leider zu oft schmerzhaft gezeigt.

Auf diesen Wegen verändern wir nichts, was wirklich wichtig ist. Die Strukturen sind zu festgefahren.

Wir können von einem System nicht erwarten, dass es sich zum Wohle der Menschen verändert. Ein System wurde von einer bestimmten Gruppe von Menschen geschaffen. Die Menschen, die schon immer Kriege führten, Steuern erhoben, das Land aufteilten und Wissen kontrollierten. Divide et impera. Dieses System hilft uns Menschen nur augenscheinlich, es hilft nur der kleinen Gruppe von Menschen, die an den großen Hebeln sitzen.

Wir müssen uns also verändern. Wir müssen diejenigen sein, aus denen eine neue Richtung entsteht. Wir können nicht darauf warten, dass andere Menschen etwas tun. Wir müssen zu den Menschen werden, die wir uns selbst für diese Welt wünschen.

Doch hier stoßen wir auf ein großes Problem. Auf die Trägheit des Menschen und sein Ego. Denn lieber lassen wir uns in Rechts und Links spalten, in Fleischesser und Veganer, in Klimakämpfer und Klimaleugner, in Autofahrer und Radfahrer, in Querdenker und Antifa.

Dabei merken wir nicht, dass wir nur der Spielball in einem großen Flipperautomaten sind und der beschränkten Ansicht aufliegen, für eine gerechte Sache zu kämpfen. Die Antifa kämpft gegen das System und will es ändern. Die Querdenker kämpfen ebenfalls gegen das System und wollen es ändern. Anstatt dass beide Seiten ihre Egos und politischen Ansichten einmal beseitige legen und für eine gemeinsame Sache kämpfen, bekämpfen sie sich gegenseitig. Und der wahre Feind, die Machtelite der Großbanken und Konzerne, die Rüstungskonzerne und die Pharma-Lobby lachen sich wieder einmal über die Dummheit des Volkes ins Fäustchen und bauen ihre Strukturen weiter aus.

Wir brauchen in dieser Welt keine Spaltung. Wir brauchen Kämpfer für das Licht, für das Gute, für das Wohl der Menschen. Jeder Kampf erfordert Opfer, ohne geht es nicht. Doch es muss ein Kampf sein, der sich lohnt. Aktuell kämpfen wir Menschen nur den Kampf des Egos und der irdischen Macht. Es darf keinen Kampf mehr um Recht haben geben, sondern nur noch um Gerechtigkeit. Wahre Gerechtigkeit. Und was das ist, wissen wir alle aus tiefstem Herzen. Zumindest diejenigen unter uns, die Menschen sind.

Doch das Ego, unser Verstand, steht der Entwicklung im Wege. Denn die meisten Menschen werden wohl von sich behaupten, dass sie im Großen und Ganzen ein gerechter Mensch sind. Niemand würde von sich selbst sagen, ein ungerechter Mensch zu sein. Das ist der Trick des Verstandes. Die anderen seien das Problem. Doch schon alleine dieses Denken zeigt uns, dass wir das Problem sind. Denn erstens denken wir noch in der Trennung und zweitens übernehmen wir selbst keine Verantwortung, sondern begeben uns in die Opfer-Rolle.

Würde jeder Mensch unbeirrt und konsequent auf seinem Posten in diesem Leben stehen, Verantwortung für seine Gedanken, Worte und Taten übernehmen und stets lichte Ziele im Geiste haben, würden wir in einer komplett anderen Welt leben.

Abd-ru-shin schreibt dazu folgendes Bildnis:

„Stellt Euch ein Lager vor, dessen Bewohner den bedeutungsvollsten Posten haben während eines schweren Krieges, in deren Wachsamkeit das Schicksal einer ganzen Menschheit liegt. Sieg oder Untergang. Und die Bewohner dieses Lagers tun , als ob es schon genüge, wenn sie sich an dem Platz befinden, wo sie stehen sollen. Sie gehen unbekümmert ihrem Alltagsleben nach, da sie ja essen, trinken, schlafen und sich kleiden müssen, was alle Zeit mit Ausnahme weniger Instruktionsstunden bedingt. Und plötzlich stößt der Feind in dieses Lager. Schwer gerüstet und gut vorbereitet, denn er wußte, daß er nur dieses Lager überraschen muß, wenn er die ganze Menschheit will.

Ein wildes Durcheinander der bis dahin Unbedachten ist die Folge, da die straffe Zucht und Ordnung schnelles und vor allen Dingen rechtes Ausführen aller Befehle etwas für sie Ungewohntes hat, weil ungeübt. Der Untergang ist dann beim ersten ernsten Vorstoß des Feindes unvermeidlich, trotz des besten Wollens, das allein nie helfen kann, wenn es nicht täglich, stündlich in der Tat sich stählt.“

Doch wer ist dieser Feind? Der Feind ist der überzüchtete Verstand, der uns ursprünglich nur als Werkzeug geschenkt wurde, der dem Geist dienen soll, dieses Leben zu veredeln. Doch der Verstand hat sich über den Geist erhoben und thront jetzt als Herrscher über der Welt. Dabei ist der Verstand so klein und beschränkt, kann er doch nur den kleinen Teil der Schöpfung innerhalb von Raum und Zeit begreifen. Alles andere bleibt ihm verborgen. Wie kann ein so kleiner Verstand sich herausnehmen, über die Welt herrschen zu wollen? Er schuf das Ego.

Unsere Aufgabe als Menschen muss es daher sein, den Verstand wieder auf seine Position zu weisen, auf die er gehört. Er ist das Werkzeug unseres Geistes und hat sich diesem unterzuordnen. Erst dann kann wieder Ruhe und Frieden einkehren auf dieser Welt.

Abd-ru-shin schreibt:

„Der Geist muß herrschen, ob er will oder nicht will. Er kann nicht anders, und so muß er sich nun auch bemühen, endlich voll bewußt geistig zu herrschen, wenn er nicht nur Unheil bringen will. Bewußt herrschen kann er jedoch nur dann, wenn er alle Gesetze kennt, die in der Schöpfung ruhen, und sich darnach richtet. Anders geht es nicht. Dann erst füllt er den Posten aus, der ihm gegeben ist und den er niemals ändern, nie verschieben kann.“

Nutzen wir also diese einzigartige Zeit und konzentrieren uns auf die Chancen, die sie bietet. Hinterfragen wir uns streng und kritisch, ob wir das Leben leben, dass wir unseren Kindern wünschen. Sind wir die Art von Menschen, welche die Welt braucht um auf die nächsthöhere Entwicklungsebene zu gelangen? Halten wir den Herd unserer Gedanken rein und wünschen wir all unseren Mitmenschen nur das Beste von Herzen, was zu ihrem Wohle ist? Oder gibt es da noch Gedanken von Angst, Gier, Neid, Wut und Hass?

Sind unsere Worte immer Worte der Liebe, des Zuspruchs, des Vertrauens? Oder verwenden wir oft destruktive Worte, die andere Menschen verletzen oder ihnen böses wünschen? Sind unsere Taten stets aufbauend und erschaffend? Würden wir in einer besseren Welt leben, wenn alle Menschen so wären wie wir selbst?

Wenn wir uns alleine schon diese Fragen täglich stellten, wären wir einen großen Schritt weiter. Der nächste Schritt ist, kritisch unser eigenes Leben zu hinterfragen. Stehen wir auf dem richtigen Posten in diesem Leben? Tun wir das, was unserem Selbst entspricht? Leben wir unsere Talente aus? Folgen wir stets unserem Herzen? Sehen wir unseren Beruf als freudvolle Pflichterfüllung, in der wir uns selbst verwirklichen oder funktionieren wir nur wie ein Roboter? Pflegen wir täglich unsere Beziehungen in Liebe wie einen wundervollen Garten, der in bunten Farben erblüht oder ist es nur noch ein wilder Garten voll Unkraut und grauer Erde? Behandeln wir unsere Kinder so, wie es zu ihrem höchsten Wohle ist oder belasten wir sie nur mit unseren eigenen Ängsten und Vorstellungen und drängen sie dazu unsere eigenen unerfüllten Sehnsüchte zu verwirklichen?

Wir sind die Ratgeber, die Ratsuchende sein sollten.

Der Teufel steckt im Detail heißt es. Der Teufel ist hier das Sinnbild für alles, was vernichtend und nicht aufbauend ist, was schwer und nicht leicht ist und was andere Entwicklungen hindert, anstatt sie fördernd unterstützt.

Nutzen wir diese einzigartige Chance, die uns die Krise bietet, das hinter uns zu lassen, was nicht zu unserem höchsten Wohle und dem Wohle aller ist. Ersetzen wir es durch aufbauende Gedanken, stärkende Worte und helfende Taten. Auf dass wir 2021 damit beginnen, die Welt zu erschaffen, in der wir leben wollen.

Beginnen wir damit, den Kampf für das Licht auf die nächst höhere Ebene zu heben. Wir müssen nicht gegen etwas kämpfen. Wir müssen nicht gegen das Dunkel kämpfen. Wir müssen einfach nur auf unserem Posten stehen, unserem Herzen folgen und das tun, was zum Wohle der Menschen ist. Dadurch wird das Dunkel genug geschwächt, weil es an uns keinen Halt findet und dadurch jämmerlich herabsinken muss, in die Tiefen, aus denen es einst kam und aus denen es sich nur emporzuziehen vermochte, weil wir ihm durch unsere Unreinheit den nötigen Halt dafür boten.

Steh auf neuer Mensch, erhebe dein Haupt, recke dein Rückgrat, reinige deinen Geist und schärfe deinen Verstand. Lass die Menschen einst auf deinem Grabstein lesen: Er war den Menschen stets ein Vorbild. Dann bist du der Mensch, den dieses Leben braucht und der durch sein Wirken das wahre Paradies auf Erden mit erschuf, wie es längst schon bestehen könnte. 

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